Brexit: Regionen dürfen sich nicht auseinanderdividieren lassen

Zur Veröffentlichung einer Studie des Europäischen Ausschusses, der Regionen,
die die wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexit auf die europäischen Regionen beleuchtet, erklärt Markus Töns, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses
für die Angelegenheiten der Europäischen Union des Deutschen Bundestages:

„Die Studie des AdR zeigt, dass der Brexit nicht ohne negative wirtschaftliche
Auswirkungen bleiben wird. Davon wird auch das Ruhrgebiet betroffen sein.
Die Staats- und Regierungschefs haben bereits klar gemacht, dass die Union eine möglichst enge Wirtschafts- und Handelspartnerschaft mit Großbritannien anstrebt.
Ziel ist es, die negativen Folgen für die Regionen so gering wie möglich zu halten. Daran arbeiten die EU-27 gemeinsam. Denn nur eine EU, die mit einer Stimme spricht, kann die Interessen aller Regionen wirksam vertreten. Leider ist die britische Seite bis heute nicht dazu bereit, ihre Vorstellungen über die zukünftigen Beziehungen zwischen
der EU undGroßbritannien zu konkretisieren.“

Markus Töns hat Nordrhein-Westfalen von 2012 bis 2017 im Europäischen Ausschuss
der Regionen vertreten.