Markus Töns: Förderung der Nahmobilität ergänzt moderne Verkehrspolitik in Nordrhein-Westfalen – Gelsenkirchen erhält 335.600 Euro Fördermittel

Das Landesverkehrsministerium hat die Zahlen für das Programm zur Förderung der Nahmobilität 2014 veröffentlicht. Dabei ist der Blick vor allem auf das Zufußgehen und Radfahren gerichtet, um die Nahmobilität immer mehr zur „Basismobilität“ aufzuwerten, kommentiert der Landtagsabgeordneter Markus Töns. Die einzelnen Maßnahmen dienen der Förderung des nicht motorisierten Verkehrs. Dafür benötigen es leistungsfähige und sichere Verkehrsanlagen wie Radwege, Fahrradabstellanlagen und Bürgersteige. Serviceangebote wie Fahrrad- und Ladestationen für Pedelecs sind ebenfalls erforderlich. Auch für die bürgernahe Öffentlichkeitsarbeit wird Geld vom Land bereitgestellt. Mit den für 2014 vorgesehenen Fördermitteln von rund zwölf Millionen Euro wird ein kommunales Bauvolumen von 17 Millionen Euro ermöglicht. Gelsenkirchen erhält 335.600 Euro Fördergeld vom Land. Die Mittel dienen dem Ausbau der Radfahrstreifen im 2.Bauabschnitt der Bismarckstraße von Florastraße bis Magdeburger Straße. Diese Maßnahme kostet insgesamt 447.500 Euro. „Der Umbau der Bismarckstraße ist eines der zentralen Verkehrsprojekte der Stadt Gelsenkirchen. Das Förderprogramm wurde von der Landesregierung aufgelegt, um den Ausbau des Fuß- und Radverkehrs in den Kommunen unseres Landes noch besser zu unterstützen. In Gelsenkirchen hat die SPD in den letzen Jahren den Radverkehr mehr in den Vordergrund gerückt. Die Förderung der Bismarckstraße zeigt, dass die Stadt damit auf dem Weg zu einer modernen Verkehrspolitik ist“, so der Landtagsabgeordneter Markus Töns.