Markus Töns und Heike Gebhard: Das Land sichert die Schulsozialarbeit und entlastet die Kommunen

Zum heutigen Beschluss der Landesregierung zur weiteren finanziellen Sicherung der Schulsozialarbeit erklären die Gelsenkirchener Landtagsabgeordneten Markus Töns und Heike Gebhard: „Die Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen wird weitergehen! Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat heute bekannt gegeben, dass das Land für die kommenden Jahre dafür jeweils rund 48 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Das ist ein guter Tag für Gelsenkirchen. Das Land übernimmt in unserer Stadt einen Anteil von 80 Prozent der Kosten in Höhe von rund 720.000 Euro.“ „Da in Gelsenkirchen die Bundesmittel, die nur bis Ende vergangenen Jahres gezahlt wurden, vorausschauenderweise bis 2017 gestreckt wurden, kann die wertvolle Arbeit in den Schulen dadurch nicht nur weitergehen, sondern noch ausgebaut werden. Natürlich muss die Stadt dafür den Eigenanteil von 20 Prozent darstellen“, erläutert Markus Töns. Von dem Programm profitieren vor allem bedürftige Kinder und Jugendliche. Die Schulsozialarbeit soll dazu beitragen, soziale Benachteiligungen auszugleichen und gleiche Chancen auf Bildung und Teilhabe herzustellen. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter werden an Grundschulen, in den ersten Klassen der Haupt- und Förderschulen, beim Übergang in den Beruf, aber auch im Umfeld der Schulen eingesetzt. „Damit ist klar: Die rot-grüne Landesregierung steht zu ihrem Prinzip, Kein Kind zurücklassen‘. Das Land springt ein, weil der Bund die zeitlich begrenzte Unterstützung dieser immens wichtigen Arbeit nicht verlängert hat. Im Landesdurchschnitt übernimmt das Land einen Anteil von 70 Prozent der Kosten. Einmal mehr beweist die Landesregierung damit: Das Land ist ein verlässlicher Partner der Kommunen“, erklärt Heike Gebhard abschließend.