Töns und Gebhard: „Gelsenkirchen beim flächendeckenden Netz Kommunaler Integrationszentren vorne dabei“

„Auf der Grundlage des im Vorjahr verabschiedeten Landesintegrationsgesetzes gibt es nun auch eines von inzwischen schon 47 Kommunalen Integrationszentren in Gelsenkirchen“, erläuterten heute die Landtagsabgeordneten Heike Gebhard und Markus Töns und erklärten: „2013 war für die Integration von Einwanderern und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Nordrhein-Westfalen ein erfolgreiches Jahr.“ Vor eineinhalb Jahren hatte die NRW-Landesregierung sich mit dem Teilhabe- und Integrationsgesetz verpflichtet, die Integration in Nordrhein-Westfalen voran zu treiben. Herzstück des Gesetzes war und ist die Errichtung von 53 Kommunalen Integrationszentren in NRW. Dieses Angebot kam auch in Gelsenkirchen gut an: Bereits am 22. Juli wurde die Landesfinanzierung für das Kommunale Integrationszentrum Gelsenkirchen von der Landesregierung bewilligt, das in den beiden kommenden Jahren besondere Akzente bei der Sprachförderung setzen wird. Hierbei geht es insbesondere um eine kontinuierliche Sprachförderung im Förderunterricht sowie die bedarfsgerechte Beratung von schulpflichtigen Seiteneinsteigern. „Mit der Etablierung der Kommunalen Integrationszentren in der Fläche nimmt NRW bundesweit eine Vorreiterrolle ein“, freuen sich Heike Gebhard und Markus Töns. Das NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales fördert in jedem Integrationszentrum jeweils 3,5 Personalstellen, das Schulministerium stellt ergänzend zwei Lehrkräfte für die Arbeit eines Zentrums zur Verfügung. Die Kommunalen Integrationszentren sollen zum einen die Zusammenarbeit verschiedener Ämter und Einrichtungen optimieren und zum anderen den wichtigen Bereich der Integration durch Bildung stärken. Das NRW-Integrationsministerium investiert jährlich insgesamt 9,83 Millionen Euro in die Kommunalen Integrationszentren; das Schulministerium weitere Mittel für über 100 abgeordnete Lehrkräfte.