Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Deutschland noch immer zu hoch. Viele Gesundheitsämter sind bei der Kontaktverfolgung von Corona-Infizierten an ihre Grenzen gestoßen. Das macht deutlich: Die Corona-Pandemie ist und bleibt eine Kraftprobe für unsere Gesellschaft.

Bundesregierung und Länder haben die bestehenden Kontaktbeschränkungen deshalb bis zum 20. Dezember verlängert und zum Teil verschärft. Einrichtungen in Freizeit, Gastronomie, Kultur und Sport bleiben weiter geschlossen. Bürgerinnen und Bürger sollen Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts auf ein Minimum reduzieren und auf nicht notwendige Reisen verzichten.

Diese Einschränkungen verlangen den Bürgerinnen und Bürgern sehr viel ab, privat wie beruflich.

Zugleich verfolgen sie ein sehr wichtiges Ziel: Es geht darum, die Infektionszahlen weiter abzusenken, damit unser Gesundheitssystem leistungsfähig bleibt und möglichst viele Erkrankte erfolgreich behandelt werden können.

Deshalb bitte ich die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener, im Dezember weiter bei der Bekämpfung des Virus mitzuhelfen.

Das bedeutet:

  • Persönliche Kontakte zu reduzieren. Bund und Länder haben als verbindliches Maximum zwei Haushalte und fünf Personen festgelegt, wobei Kinder bis 14 Jahre ausgenommen sind. Für die Weihnachtstage gelten gesonderte Regeln.
  • Weiter die AHA + AL-Regeln einzuhalten (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken, Corona-Warn-App, Lüften) – zusätzlich zur Kontaktreduktion.
  • Auf nicht notwendige Reisen und Besuche zu verzichten.

Jede und jeder kann helfen, das Infektionsgeschehen auszubremsen. Damit Erkrankte zuverlässig versorgt werden. Und damit Schulen und Kitas geöffnet bleiben.

Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass wir im Kampf gegen das Virus Ausdauer, gegenseitige Rücksichtnahme und Solidarität brauchen. Ich bin sicher, dass es uns gelingen kann, die Corona-Pandemie Schritt für Schritt gemeinsam zu überwinden.